Wirtschaftlich ist es auf der Welt ungemütlicher geworden. Nicht nur wegen den Kriegen. Sondern auch weil es für eine eher kleine Wirtschaft wie die Schweiz schwieriger wird, seine Produkte im Ausland zu verkaufen, wenn sich grosse Länder wie die USA abschotten oder wenn sie – wie China – ihre Exportwirtschaft stark subventionieren um Marktanteile zu gewinnen. Die chinesischen Subventionen für die Industrie sind sehr hoch. Schätzungen des Internationalen Währungsfonds IWF gehen von 4 Prozent des BIPs aus. Das wären ungefähr 500 Mrd. Franken. Darin enthalten sind nicht nur direkte Finanzhilfen, sondern auch Vergünstigungen bei den Steuern, beim Land und bei den Krediten.
Mit dem strategischen Plan «Made in China 2025» wurden die Subventionen erhöht. Dieser Plan zielte u.a. darauf ab, die Marktposition von technologisch anspruchsvollen Produkten zu erhöhen. Dazu gehören Medikamente, Maschinen, Elektroautos aber auch Produkte im Bereich seltene Erden (Magnete) usw.
