Seit Jahren steigen die Mieten schneller als die Löhne. Bestehende Mietverträge werden gekündigt, um Wohnungen zu sanieren und anschliessend höhere Mieten zu verlangen. Oft genug bedienen sich die Vermieter – insbesondere die renditeorientierten Immobilienkonzerne – unlauterer Methoden, um exorbitante Mieterhöhungen zu verlangen. Genau hier setzt die Mietpreis-Initiative an: Mit ihr sollen wirksame Instrumente eingeführt werden, um missbräuchliche Mieten zu verhindern.
Damit soll verhindert werden, dass immer mehr Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung verdrängt werden, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Wohnen darf kein Luxus sein!
Heutiges Kontrollsystem versagt
Das heutige System, bei dem die Verantwortung für eine Überprüfung der Rechtmässigkeit bei den Mieter:innen liegt, funktioniert nicht. Eine Studie belegt, dass in der Schweiz allein 2023 mehr als zehn Milliarden Franken missbräuchlich als Mieteinnahmen kassiert wurden.
Die Unterschriftensammlung für die Mietpreis-Initiative ist schon fast auf der Zielgeraden: 108’000 Unterschriften sind bereits zusammengekommen. Das zeigt uns deutlich, wie akut das Problem heute ist.
Unser Ziel liegt bei 130’000 Unterschriften, damit die Initiative mit genügend Reserve eingereicht werden kann. Es fehlen also noch etwas mehr als 20’000 Unterschriften.
Hilfe beim Endspurt
Auf der Webseite der Mietpreis-Initiative können Unterschriftenbögen bestellt werden. Werden Freund:innen, Familie oder Nachbar:innen gefragt, sind die Bögen schnell voll und können abgeschickt werden. Gemeinsam können ein starkes Signal für faire Mieten setzen!

