Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind nicht genug

  • Gleichstellung von Mann und Frau
Vernehmlassungen
Verfasst durch Regula Bühlmann

Vernehmlassungsantwort des SGB zur Parl. Initiative Romano 18.441: Indirekter Gegenvorschlag zur Vaterschaftsurlaubsinitiative

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) begrüsst den Vorschlag der zuständigen Ständerats-Kommission, einen gesetzlich geregelten und bezahlten Vaterschaftsurlaub einzuführen. Insbesondere begrüsst der SGB, dass die Kommission auf eine Elternzeit auf Kosten des Mutterschaftsurlaubs verzichtet hat, da es sich beim aktuell 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub um einen absoluten Mindeststandard handelt.

Die vorgeschlagene Lösung eines Vaterschaftsurlaubs von insgesamt zwei Wochen ist jedoch bei weitem nicht ausreichend. Nötig wären mindestens acht Wochen, damit der Vater sich in die neue Familiensituation einbringen und von Anfang an gemeinsam mit der Mutter die Verantwortung für das Kind und seine Betreuung übernehmen kann. Um einer weiteren Verzögerung der Umsetzung vorzubeugen, ist der SGB einverstanden mit den von der Volksinitiative vorgeschlagenen vier Wochen als ersten Schritt, der entsprechend rasch gesetzlich verankert werden muss.

Weitere Argumente und Hinweise finden sich in der vollständigen Vernehmlassungsantwort.

Zuständig beim SGB

Regula Bühlmann

Zentralsekretärin

031 377 01 12

regula.buehlmann(at)sgb.ch
Regula Bühlmann
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