Zögerlicher Schritt Richtung Lohngleichheit

  • Gleichstellung von Mann und Frau
Medienmitteilung

Ein Olivenbaum gegen Lohndiskriminierung

Der SGB begrüsst, dass es mit der heute vom Bundesrat angekündigten Botschaft zur Revision des Gleichstellungsgesetzes in Sachen Lohngleichheit endlich wieder vorwärts gehen soll. Er ist jedoch enttäuscht, dass der Bundesrat dabei auf staatliche Kontrollen und Sanktionen verzichtet, wie sie die Gewerkschaften gefordert hatten. Angesichts des massiven Widerstandes der Arbeitgeber ist die vorgesehene Lohnanalysepflicht für Unternehmen mit 50 und mehr Angestellten dennoch ein Schritt nach vorne.

Eine überparteiliche Frauenallianz hat heute Nachmittag mit einem Olivenbaum ihre Forderungen zur Lohngleichheit vors Bundeshaus getragen und betont, dass das Gleichstellungsgesetz nach 35 Jahren Verfassungsauftrag der Lohngleichheit nun endlich zum Durchbruch verhelfen muss.

Statements aus der Frauenallianz:

"Das Rentenalter der Frauen erhöhen und sich um die Lohngleichheit foutieren - das ist unverschämt verfassungswidrig."

Barbara Gurtner, Mitglied der Manifestgruppe der GrossmütterRevolution

"Die evangelischen Frauen Schweiz fordern, dass Unternehmen bei Lohndiskriminierung mit Sanktionen rechnen müssen. Lohndiskriminierung verstösst gegen Gesetz und Verfassung und muss sanktioniert werden".

Dorothea Forster, Präsidentin Evangelische Frauen Schweiz (EFS)

"Die Verpflichtung zu Lohnanalysen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Wissen um Unterschiede ist die Basis für deren Beseitigung."

Elisabeth Bosshart, Business Professional Women (BPW)

Auskünfte

Regula Bühlmann, SGB-Zentralsekretärin, 076 200 90 89

Zuständig beim SGB

Regula Bühlmann

Zentralsekretärin

031 377 01 12

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