Solidarisch mit den protestierenden StudentInnen

  • Bildung & Jugend
Artikel
Verfasst durch Jean Christophe Schwaab, SGB-Zentralsekretär

Gegen die Ökonomisierung der wissenschaftlichen Ausbildung regt sich Widerstand. Der SGB begrüsst diesen Protest. Bildung muss mehr sein als Punkte ergattern. Uns sie muss allen, nicht nur Begüterten, zugänglich sein.

In einigen Schweizer Universitäten besetzen die StudentInnen die Hörsäle. Sie kritisieren damit, dass Bildung und Forschung zunehmend von ökonomischen Interessen bestimmt werden. Sie beklagen die zahlreichen Fehlentwicklungen der „Bologna-Reform“. Der Protest gilt auch neuen Finanzbarrieren gegenüber der Bildung, etwa erhöhten Studiengebühren, mit denen sich in Bälde das Zürcher Kantonalparlament auseinander zu setzen haben wird. Auf den Punkt gebracht: Der Protest will das Recht eines und einer jeden einzelnen auf Zugang zu guter Bildung verteidigen.

Der SGB-Vorstand begrüsst diesen Protest. Der SGB steht voll hinter den Anliegen, die der internationale Slogan der Manifestierenden ausdrückt: Education is not for sale (Bildung ist nicht käuflich). Die Unterstützung des SGB gilt neben den Studierenden auch dem technischen Personal sowie dem Mittelbau der Hochschulen, die ebenfalls die Rechnung der Sparvorhaben zu bezahlen haben.

Der SGB unterstützt die Forderungen der Studierenden nicht erst aktuell. Seit langem schon hat er sich 

  • gegen Sparmassnahmen in der Bildung aller Stufen
  • gegen die Erhöhung der Studiengebühren
  • gegen die negativen Auswirkungen des „Bologna-Systems“
  • für einen Ausbau der Stipendien
  • für eine Verbesserung der Betreuungsverhältnisse
  • für eine wirkliche Mitbestimmung der Lehrlinge, der Studierenden und des Mittelbaus

sowie für ein Recht auf Bildung für alle ausgesprochen.

Zuständig beim SGB

Laura Perret Ducommun

Stellvertretende Sekretariatsleiterin

031 377 01 23

laura.perret(at)sgb.ch
Laura Perret
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