Bildungspolitik des SGB bestätigt

  • Bildung & Jugend
Medienmitteilung
Verfasst durch Peter Sigerist

Der erste nationale Bildungsbericht 2010 bestätigt die wichtigsten bildungspolitischen Handlungsvorschläge des SGB:

  • Bildung muss als langfristiges Investitionsfeld verstanden und darf deshalb nicht einer kurzfristigen Sparpolitik unterworfen werden;
  • Bildungs- und Betreuungsangebote im Vorschulalter sowie Tagesstrukturen in der Volksschule zeitigen positive Wirkungen und müssen dringend ausgebaut werden;
  • Besondere Bildungs- und Integrationsanstrengungen sind für jene vorzusehen, die nur einen Teil ihrer Schulkarriere in der Schweiz verbrachten;
  • Um wirklich 95 Prozent der Schulabgänger/innen zu einem nachobligatorischen Abschluss führen zu können (Lehrabschluss oder allgemein bildender Abschluss), müssen auch in der Krisenzeit genügend und damit zusätzliche qualitativ wertvolle Lehrstellen angeboten werden;
  • Die Berufsbildung mit ihrem Zugang in den Hochschulbereich schafft einen gewissen sozialen, allerdings immer noch keinen geschlechtermässigen Ausgleich;
  • Die höhere Berufsbildung muss weiter gestärkt werden;
  • In der Weiterbildung muss mittels einer neuen gesetzlichen Grundlage vor allem die Benachteiligung der Frauen sowie die Vermittlung der Grundkompetenzen bei sozial benachteiligten Erwachsenen verankert werden.

Für die Lösung dieser bildungspolitischen Herausforderungen wird sich der SGB, bestätigt durch den Bildungsbericht, weiterhin engagieren.

Zuständig beim SGB

Laura Perret Ducommun

Stellvertretende Sekretariatsleiterin

031 377 01 23

laura.perret(at)sgb.ch
Laura Perret
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