Änderung des Sprachgesetzes

  • Bildung & Jugend
Vernehmlassungen

Stellungnahme des SGB zur Parlamentarischen Initiative 25.403

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) unterstützt das Ziel der Vorlage, die Stellung der Landessprachen im obligatorischen Sprachenunterricht zu stärken und die gesamtschweizerische Koordination sicherzustellen. Für den SGB muss gewährleistet sein, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Wohnkanton, sozialer Herkunft oder Bildungsweg während der obligatorischen Schulzeit eine zweite Landessprache erlernen können.

Damit diese Ziele erreicht werden können, braucht es genügend Unterrichtszeit, qualifizierte Lehrpersonen, gute Aus- und Weiterbildung sowie zusätzliche Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten beim Spracherwerb. Besonders wichtig ist, dass Kinder mit Migrationsgeschichte oder aus sozial benachteiligten Familien sowohl beim Erwerb der Schulsprache als auch beim Lernen weiterer Landessprachen unterstützt werden, statt ihren Zugang zu zusätzlichem Sprachenunterricht einzuschränken.

Zudem fordert der SGB eine bessere Abstimmung der Sprachkompetenzziele zwischen den Bildungsstufen, damit kantonale Unterschiede die Chancen beim Übergang in die Berufsbildung nicht beeinträchtigen, sowie einen stärkeren Zugang insbesondere für Lernende der Berufsbildung zu Sprachaufenthalten und Austauschprogrammen.

Die Details finden sich in der Stellungnahme (siehe Link unten).

Zuständig beim SGB

Nicole Cornu

Zentralsekretärin

031 377 01 23

nicole.cornu(at)sgb.ch
Nicole Cornu (SGB)
Top