NEIN zur SRG-Initiative

Fake News statt Fakten?
Diese Halbierungsinitiative ist radikal und verfolgt das Ziel, den medialen Service public der SRG in die Bedeutungslosigkeit zu drängen und ihn de facto abzuschaffen. Die Initiative hätte weitreichende Auswirkungen auf das publizistische Angebot und die regionale Verankerung der SRG. Die Verbreitung von Fake News und Desinformation war nie einfacher als heute. Gerade deshalb braucht es einen starken medialen Service public.
Gute Gründe für ein NEIN zur SRG-Initiative
Argumente
Aufgedeckt: Riesengeschenk an Unternehmen
Schon gewusst? Mit der Initiative zahlen die Unternehmen keinen Franken mehr an die Finanzierung. Heute müssen Firmen mit einem Umsatz von einer halben Million und mehr einen Beitrag leisten. Sie erhalten mit der Initiative ein Steuergeschenk – und für die Bevölkerung gibt es weniger Leistung.
Pfeiler der Schweizer Demokratie
Das SRF liefert vertrauenswürdige Informationen und produziert vielfältige Inhalte. Damit spielt es eine zentrale Rolle für unsere Demokratie und für die Menschen im Land. Das ist in einer Zeit, in der wir mit Fake News insbesondere aus dem Ausland geflutet werden, besonders wichtig.
Unabhängige und breite Abdeckung gefährdet
Wichtig: Dank der Finanzierung über die Abgabe muss sich das SRF nicht nur daran orientieren, was die meisten Klicks generiert. Sondern es kann darüber berichten, was in den Regionen passiert und für die dort lebenden Menschen relevant ist.
Massiver Abbau droht
Die SRG-Initiative würde zu einem massiven Abbau führen. Dutzende Formate, Sendungen und Übertragungen würden gestrichen, Tausende Jobs gingen verloren, viele Randregionen würden von der Berichterstattung ausgeschlossen.
Zusammenhalt in Gefahr
Nur dank der SRG kann die Berichterstattung in allen Regionen des Landes gewährleistet werden. Denn auf dem Land verschwindet eine Lokalzeitung nach der anderen. Auch in der Romandie und im Tessin spielen die Angebote der SRG eine unersetzliche Rolle. Setzen wir den Zusammenhalt der Schweiz nicht aufs Spiel.
Keine Investitionen mehr in Schweizer Sport und Kultur
Mit der Initiative könnte das SRF den Schweizer Sport nicht mehr unterstützen. Auch die Film- und Musikproduktion wäre nicht mehr möglich. Statt heimischen Kreationen, Sport und Donnschtig-Jass nur noch US-Einheitsbrei? Nein, danke!

«Sollen private und ausländische Medienkonzerne allein entscheiden, worüber berichtet wird – und worüber nicht? Das gefährdet unsere Demokratie.»
Pierre-Yves Maillard, Präsident SGB
NEIN zur Zerstörung einer Grundlage der direkten Demokratie
NEIN zu ungehinderten Fake News aus dem Ausland
NEIN zum massiven Abbau in Randregionen
Deshalb am 8. März: NEIN zur SRG-Initiative!
Mitmachen und die Kampagne unterstützen
