Jetzt kann das Schweizer Volk selber Massnahmen zur Förderung von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) sowie gegen Lohndumping und Tieflöhne beschliessen. Heute hat der Schweizer Gewerkschaftsbund mit seinen Verbänden und Partnerorganisationen die Volksinitiative „für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)“ mit über 111‘000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
Im Herbst 2011 hat die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats die Kritik des SGB an der Umsetzung der Flankierenden Massnahmen bestätigt. Positiv ist, dass sich der Bundesrat heute bereit erklärt hat, die Probleme anzugehen. Der Grundsatz der Flankierenden ist, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt werden müssen. Die heutigen Beschlüsse des Bundesrats reichen leider nicht aus, um diesen Grundsatz durchzusetzen.
Mehr... ( 20.01.2012)Die Managed Care-Vorlage kommt vors Volk. Ihr erwächst in der Bevölkerung breite Opposition. Das zeigt die hohe Zahl von Unterschriften, mit der das Referendum zustandegekommen ist. Zur Gesamtzahl von 132'837 Unterschriften hat das von den Personalverbänden vpod und VSAO initiierte Referendumskomitee «Nein zur Mogelpackung» 14'033 beigesteuert.
Mehr... ( 19.01.2012)Die heutige Botschaft des Bundesrats zur Bahnfinanzierung genügt nicht. Der neue Bahninfrastrukturfonds BIF will zwar vorbildlich die Ausbau- und Unterhaltsinvestitionen aus einer Hand koordiniert finanzieren. Er bleibt aber wegen der Milliardenschulden des alten Fonds (Neat) stark unterdotiert. Als Gegenvorschlag zur ÖV-Initiative taugt er somit nicht. Das Parlament muss nachbessern.
Mehr... ( 18.01.2012)Der SGB hat für den eidgenössischen Urnengang vom 11. März 2012 folgende Parolen beschlossen, wobei er sein Kampagnenengagement auf die drei erstgenannten Vorlagen konzentrieren wird.
Mehr... ( 16.01.2012)Der SGB und die Unia als grösste Detailhandelsgewerkschaft begrüssen es, dass der Bundesrat eine flächendeckende Einführung des 24-Stunden-Verkaufs ablehnt. Inakzeptabel ist aber, dass die Shops an Hauptverkehrswegen mit starkem Reiseverkehr in Zukunft ihr Personal rund um die Uhr arbeiten lassen dürfen. Die Gewerkschaften fordern das Parlament auf, die Vorlage abzulehnen.
Mehr... ( 11.01.2012)Schweizerischer Gewerkschaftsbund
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Zur Mitgliederentwicklung der Gewerkschaften im Jahr 2010
Der SGB, die mit Abstand grösste gewerkschaftliche Dachorganisation der Schweiz, zählte Ende 2010 genau 372'082 Mitglieder. Der SGB verfügt damit im Jahresvergleich über gut 5000 weniger Mitglieder. Das entspricht einem Rückgang 1,3 %.
(17.10.2011)Mindestlohn – Situation und Handlungsbedarf: Bericht der SGB-Expertengruppe Mindestlohn (Kurzfassung)
Das vorliegende Dossier „Mindestlohn – Situation und Handlungsbedarf“ ist die Kurzfassung des gleichnamigen Berichts der SGB-Expertengruppe Mindestlohn. Diese besteht aus Doris Bianchi, Stefan Giger, Daniel Lampart, Danièle Lenzin, Alessandro Pelizzari, Andreas Rieger und Georges Tissot. Redaktionell unterstützt wurde die Expertengruppe von Doris Bianchi, Daniel Lampart, Isabel Martinez, Gabriela Medici und Jean Christophe Schwaab. Ziel dieser Kurzfassung ist es, die Ergebnisse des Berichts in komprimierter Form zur Verfügung zu stellen.
(16.10.2011)Massnahmen und Instrumente zur Bekämpfung der geschlechtsspezifischen Lohndiskriminierung
Bundesverfassung und Gleichstellungsgesetz (GlG) schreiben seit 30 bzw. 15 Jahren gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer vor. In der Realität ist dieser Grundsatz nicht erreicht. Die Statistiken zeigen weiterhin beachtliche Lohnunterschiede: Frauen verdienen – je nach Berechnungsart – in der Privatwirtschaft und im kantonalen öffentlichen Sektor ein Fünftel bis ein Viertel weniger als Männer, im öffentlichen Sektor des Bundes ein Achtel bis ein Sechstel.
(07.06.2011)Der SGB bietet nach Gewerkschafts-Demos, -Veranstaltungen oder -PKs kostenlos Fotos zum Downloaden an: