Zur Mitgliederentwicklung der Gewerkschaften im Jahr 2010
Der SGB, die mit Abstand grösste gewerkschaftliche Dachorganisation der Schweiz, zählte Ende 2010 genau 372'082 Mitglieder. Der SGB verfügt damit im Jahresvergleich über gut 5000 weniger Mitglieder. Das entspricht einem Rückgang 1,3 %.
Neuauflage 2010 des Ratgebers für Lehrlinge
"Ich kenne meine Rechte"
Der Guide führt von A bis Z schnell auf eine gute Piste. Er bietet rasch Rat. Er vermittelt übersichtlich wichtige Adressen. Preis: CHF 4.- pro Ex.
>> Mehr dazu...
>> Bestellung online
"Kommentar zum Gleichstellungsgesetz", ca 600 S., Fr. 92.-. erhältlich im Buchhandel
"Streiken wirkt ? 90 Jahre Generalstreik", 68 S. SGB 2008.
Bestellung online (CHF 3.- pro Exemplar) oder 031 377 01 01
"Vom Wert der Arbeit. Schweizer Gewerkschaften ? Geschichte und Geschichten.", 367 S. Rotpunkt 2006
Bestellung online (CHF 20.- pro Exemplar) oder 031 377 01 01
>> Preisliste SGB Bücher und Broschüren
Der SGB bietet an dieser Stelle verschiedene Publikationen zum Downloaden: Das regelmässig erscheinende, themenspezifische «Dossier» des SGB, Vernehmlassungen, Reden und weitere Dokumenten. Durch Klicken auf die jeweiligen Titel öffnet sich die entsprechende Rubrik.
Das «Dossier» ist eine von drei Reihen mit SGB-Texten, die Sie hier downloaden oder zu einem Preis von Franken 4.- pro Ausgabe beziehen können. Online-Bestellungen: hier klicken
Zur Mitgliederentwicklung der Gewerkschaften im Jahr 2010
Der SGB, die mit Abstand grösste gewerkschaftliche Dachorganisation der Schweiz, zählte Ende 2010 genau 372'082 Mitglieder. Der SGB verfügt damit im Jahresvergleich über gut 5000 weniger Mitglieder. Das entspricht einem Rückgang 1,3 %.
Mindestlohn – Situation und Handlungsbedarf: Bericht der SGB-Expertengruppe Mindestlohn (Kurzfassung)
Das vorliegende Dossier „Mindestlohn – Situation und Handlungsbedarf“ ist die Kurzfassung des gleichnamigen Berichts der SGB-Expertengruppe Mindestlohn. Diese besteht aus Doris Bianchi, Stefan Giger, Daniel Lampart, Danièle Lenzin, Alessandro Pelizzari, Andreas Rieger und Georges Tissot. Redaktionell unterstützt wurde die Expertengruppe von Doris Bianchi, Daniel Lampart, Isabel Martinez, Gabriela Medici und Jean Christophe Schwaab. Ziel dieser Kurzfassung ist es, die Ergebnisse des Berichts in komprimierter Form zur Verfügung zu stellen.
Massnahmen und Instrumente zur Bekämpfung der geschlechtsspezifischen Lohndiskriminierung
Bundesverfassung und Gleichstellungsgesetz (GlG) schreiben seit 30 bzw. 15 Jahren gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer vor. In der Realität ist dieser Grundsatz nicht erreicht. Die Statistiken zeigen weiterhin beachtliche Lohnunterschiede: Frauen verdienen – je nach Berechnungsart – in der Privatwirtschaft und im kantonalen öffentlichen Sektor ein Fünftel bis ein Viertel weniger als Männer, im öffentlichen Sektor des Bundes ein Achtel bis ein Sechstel.
Vertrags- und Lohnverhandlungen 2010/2011
Die vorliegende Dokumentation versucht die wichtigsten Ergebnisse der letztjährigen Vertrags- und Lohnverhandlungen zusammenzustellen. Sie beruht auf einer Umfrage des SGB bei seinen Mitglied-sorganisationen und sucht nur jene Bereiche abzudecken, in denen diese Verträge abschliessen. Berücksichtigt wurden Ergebnisse - soweit sie verfügbar waren - bis zum 20.2.2011.
SGB-Verteilungsbericht
Seit den 1990er Jahren ist die Einkommens- und Vermögensverteilung eines der brennendsten Themen in der Schweiz. Grosse Teile der Bevölkerung haben seit längerem den Eindruck, dass sie nicht mehr Geld zum Leben haben, obwohl unser Land immer reicher wird. Das Geld landet offenbar bei anderen als bei den tiefen und mittleren Einkommen.
AHV bleibt stabil - SGB-Finanzierungsszenarien für die AHV
Die AHV schreibt schwarze Zahlen. Obwohl die Zahl der Rentner/innen bereits seit vielen Jahren stärker zunimmt als die Zahl der Erwerbstätigen, nahm die AHV in den letzten Jahren über eine Milliarde mehr ein als sie ausgab. Der AHV geht es viel besser, als der Bundesrat in seinen düsteren Prognosen jeweils voraussagte.
Erlass von Mindestlöhnen aufgrund der flankierenden Massnahmen
Wie werden die flankierenden Massnahmen angewendet? Unter welchen Umständen führen sie zum Erlass von Normalarbeitsverträgen mit zwingenden Mindestlöhnen? Wann beginnt der Missbrauch bei der Lohnzahlung? Wie bestimmt man einen Mindestlohn?
Diesen Fragen widmet sich das SGB-Dossier Nr. 75. Die Antworten sind nicht programmatischer Art, sondern feldnah gewonnen. Indem abgebildet wird, wie die Praxis auf diese Fragen geantwortet hat.
Jahresmedienkonferenz des SGB vom 5. Januar 2011 - Gute Löhne und Renten für alle; mehr Geld zum Leben; Lebensrisiken gemeinsam tragen
An seiner Jahresmedienkonferenz vom 5. Januar 2011 hat der SGB einen Rückblick auf das Jahr 2010 sowie einen ersten Ausblick auf das Jahr 2011 gegeben. Die Schwerpunkte für die kommenden Jahre verabschiedete der SGB-Kongress vom 5. und 6. November: Gute Löhne und Renten für alle, mehr Geld zum Leben und Lebensrisiken gemeinsam tragen.
SGB-Kongress vom 5. – 6. November 2010: Kongresspapiere und Resolutionen
«Gute Löhne – gute Renten»: So lautete das Motto des 54. ordentlichen SGB-Kongresses, der am 5. und 6. November 2010 im Berner Kursaal mit weit über 300 Beteiligten stattfand. Die 225 stimmberechtigten Delegierten beschlossen 4 Positionspapiere, AHVplus-Thesen, 13 Resolutionen und 40 Anträge. Diese Beschlüsse stellen die Weichen für das gewerkschaftliche Handeln der nächsten vier Jahre. Das vorliegende Dossier stellt die vom Kongress verabschiedete Version der Positionspapiere, der AHVplus-Thesen und der Resolutionen zusammen.
Massnahmen zur Stärkung der Kaufkraft - Auswirkungen auf die Schweizer Konjunktur
Im kommenden Jahr droht vor allem über höhere Krankenkassenprämien eine massive Kaufkraftabschöpfung von rund 2 Milliarden Franken. Diese wird die Arbeitslosigkeit zusätzlich in die Höhe treiben. Denn weniger Kaufkraft heisst weniger Konsum. Und der Konsum ist die grösste Nachfragekomponente der Wirtschaft. Würde die Kaufkraft erhöht, ergäben sich dementsprechend positive Wirkungen auf die Konjunktur. Vor allem mit Massnahmen zugunsten von tiefen und mittleren Einkommen wie höhere Prämienverbilligungen bei der Krankenversicherung kann der Konsum angekurbelt werden. Schlecht ist hingegen die Wirksamkeit von Massnahmen, von denen höhere Einkommen profitieren (z.B. eine Senkung der Einkommenssteuer). Das zeigen verschiedene Untersuchungen.
Auswirkungen einer Frankenaufwertung auf die Schweizer Wirtschaft
Die Schweiz ist eine kleine, offene Volkswirtschaft. Der Frankenkurs beeinflusst die Wirtschaftsentwicklung daher stark. Das zeigt ein Überblick über Modellschätzungen, die diese Wechselkurseinflüsse zu beziffern versuchen. Eine Aufwertung verteuert die Schweizer Exporte gegenüber den ausländischen. Gleichzeitig werden ausländische Produkte für die SchweizerInnen billiger, worunter die für den inländischen Markt produzierenden Firmen leiden. Wertet sich der Franken um 10 Prozent auf, verschwinden innert 3 bis 5 Jahren ungefähr 100‘000 Arbeitsplätze. Gleichzeitig geht die Teuerung stark zurück.
SGB-Frauenkogress
Der 11. SGB-Frauenkongress mit rund 240 Delegierten und Gästen fand am 20./21. November 2009 in Bern statt. Schwerpunkt war eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit. Mit dem Slogan „Vereinbarkeit Jetzt! Schluss mit dem Zeitdilemma!“ wurde ein deutlicher Akzent gesetzt.
Mitgliederzahlen
Der SGB, die mit Abstand grösste gewerkschaftliche Dachorganisation der Schweiz, zählte Ende 2009 genau 377'327 Mitglieder. Der SGB verfügt damit im Jahresvergleich über 8901 mehr Mitglieder. Das entspricht einer Steigerung von 2,4 %. Erstmals in seiner Geschichte umfasst der SGB Ende 2009 über 100'000 Frauen.
Vertragsverhandlungen
Die vorliegende Dokumentation versucht die wichtigsten Ergebnisse der letztjährigen Vertrags- und Lohnverhandlungen zusammenzustellen. Sie beruht auf einer Umfrage des SGB bei seinen Mitgliedsorganisationen und sucht nur jene Bereiche abzudecken, in denen diese Verträge abschliessen. Berücksichtigt wurden Ergebnisse - soweit sie verfügbar waren - bis zum 20.2.2010.
Zur Mitgliederentwicklung der Gewerkschaften im Jahr 2008
Ende 2008 waren in der Schweiz 752’173 Menschen gewerkschaftlich organisiert. Das entspricht einem angenäherten gewerkschaftlichen Organisationsgrad von 21,9 %.
Wie die Diskriminierung der Migrantinnen in der Arbeitswelt beseitigen?
Die Integration der ausländischen Bevölkerung ist seit Jahren ein umstrittenes Thema. Im Vordergrund steht dabei die von den Migrantinnen und Migranten zu erbringende Integrationsleistung. Eine erfolgreiche Integration der Migrantinnen und Migranten ist indes von verschiedenen Faktoren abhängig.
Das Programm des SGB...Mit Konjunkturstabilisierung
längerfristige Wachstumschancen sichern
Eine Auswertung der neueren empirischen Forschungsliteratur und ein Plädoyer für ein Umdenken in der Schweizer Wirtschaftspolitik. Von Isabel Martinez und Daniel Lampart.
Vertrags- und Lohnverhandlungen 2008 / 2009
Die Dokumentation versucht die wichtigsten Ergebnisse der letztjährigen Vertrags- und Lohnverhandlungen zusammenzustellen. Sie beruht auf einer Umfrage des SGB bei seinen Mitgliedsorganisationen.
Gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen für ältere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Für früher erschienene «Dossiers» wenden Sie sich bitte an unsere Bibliothek: 031 377 01 26
Bundesgesetz über die Anpassung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit: Stellungnahme / Loi fédérale portant modification des mesures d’accompagnement à la libre circulation des personnes ; prise de position
(22.12.2011)Änderung des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG): Vernehmlassungsantwort
(07.10.2011)Parlamentarische Initiative. Ratifikation des IAO-Übereinkommens Nr. 183 über den Mutterschutz
Pa. Ratification de la Convention no 183 de l’OIT sur la protection de la maternité
(14.07.2011)Vernehmlassung direkter Gegenentwurf des Bundesrates zur Volksinitiative "Ja zur Hausarztmedizin"
(30.06.2011)Entwurf des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung
(10.05.2011)Vernehmlassung zum Entwurf einer allg. Verfassungsbestimmung zur Grundversorgung
Disposition constitutionnelle générale concernant le service universel: prise de position
(26.11.2010)Stellungnahme zur Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2012-2015 (Kulturbotschaft)
(25.11.2010)Revision des Kartellgesetzes - Überschätzte Wettbewerbspolitik, zahlreiche negative Entwicklungen
(15.11.2010)6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket (partiellement traduite en français)
(19.10.2009)Parlamentarische Initiative über die erleichterte Zulassung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern mit Schweizer Hochschulabschluss
(16.10.2009)Zweiter Schritt der Bahnreform 2
(15.10.2009)Verordnung über die Besteuerung der Liquidationsgewinne
(15.10.2009)Vorentwurf über die Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
(14.10.2009)Totalrevision der Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption
(23.09.2009)Elektrische Hochspannungsleitungen – Kriterien für die Beurteilung von Kabel- und Freileitungsvarianten
(26.06.2009)Verordnungen Revision der Erlasse über den öffentlichen Verkehr (RöVE)
(26.06.2009)Révision de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP): mesures d'assainissement
(11.05.2009)Revision des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes (SchKG): Sanierungsmassnahmen
(11.05.2009)Avant-projet de modification du code pénal concernant la nouvelle règlementation des droits d’accès en ligne des autorités chargées des naturalisations au niveau cantonal, de l’Office fédéral de la police et du service d’analyse et de prévention aux données du casier judiciaire (VOSTRA)
(07.05.2009)Bedingter Rückzug einer Volksinitiative im Fall eines indirekten Gegenvorschlags
(27.04.2009)Loi sur le numéro d'identification des entreprises (LIDE)
(07.04.2009)Vernehmlassung zur steuerlichen Entlastung von Familien mit Kindern
(07.04.2009)Vernehmlassung Bundesbeschluss Finanzierungsetappe 2011-2014 für das Programm Agglomerationsverkehr
(03.04.2009)Vernehmlassung Revision Raumplanungsgesetz
(03.04.2009)
Die Schuldenkrise und die europäische Gewerkschaftsbewegung
von Vasco Pedrina, Unia
Kulturpreis für Pedro Lenz
Der alle vier Jahre anlässlich seines Kongresses verliehene und mit 10‘000 Franken ausgestattete SGB-Kulturpreis wurde an den Berner Schriftsteller und Poeten Pedro Lenz verliehen. Lenz (geb. 1965) ist der erste SGB-Kulturpreisträger, der diese Auszeichnung nicht für die Anerkennung seines Lebenswerks, sondern in der Mitte seines künstlerischen Schaffens erhält.
(2010-11-01)Resolution 281. SGB-DV: JA zu einer starken und solide finanzierten IV
(2009-05-18)Resolution 281. SGB-DV: Moratorium gegen Steuergeschenke für hohe Einkommen – Aktionen gegen Politik des laisser aller
(2009-05-18)Paul Rechsteiner:
Lohngleichheitsdialog 2011Paul Rechsteiner: Rede zur Bau-Demo
Paul Rechsteiner: Rede zum UNIA-Kongress
Paul Rechsteiner: Rede zum Gründungskongress Syndicom
Paul Rechsteiner: Wider den geballten Sozialabbau
Paul Rechsteiner: Eine Demonstration für Respekt und Würde
Paul Rechsteiner: Trauerrede für Ernst Leuenberger
Paul Rechsteiner zum 1. Mai 2009: Wir leben in extremen Zeiten
Von Daniel Lampart, Leiter SGB-Sekretariat und Chefökonom
Eine aktuelle Analyse zu den dringendsten Wirtschaftspolitischen Fragen: Wirtschaftslage der EU, Staatsfinanzen, Konjukturabkühlung, starker Franken, Löhne und sinnvollen Massnahmen für die Binnenwirtschaft.
Gut versteckt zwischen glänzenden Erfolgszahlen und Rekordergebnissen, kündet der Pharma-Riese Novartis im aktuellen Quartalsbericht die grösste Massenentlassung an, welche die Schweiz seit vielen Jahren gesehen hat. Alleine in Basel sollen fast 800 Vollzeitstellen gestrichen werden, dem Produktionsstandort Nyon droht gar die Schliessung. Damit will Novartis die heute schon exorbitanten Profite auf Kosten der Beschäftigten weiter steigern.

Die Entwicklung der letzten Monate zeigt überdeutlich: Das Abwehrdispositiv der flankierenden Massnahmen hat zu grosse Lücken. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund schlägt Alarm: Die flankierenden Massnahmen sind so eingerichtet, dass sie bei einem „fairen“ Frankenkurs wirken. Bei einem um 20 Prozent überbewerteten Franken sind sie zu wenig scharf. „Wir müssen den Lohnschutz allwettertauglich machen. Den Frankenkurs normalisieren, nicht nur stabilisieren“, verlangt SGB-Präsident Paul Rechsteiner an der heutigen Medienkonferenz des SGB.
Rentenalter 65 für die Frauen und Abschaffung des automatischen Teuerungsausgleichs bei der AHV: das neue Parlament wird über diese beiden AHV-Abbau-Vorstösse zu entscheiden haben. Dazu gesellt sich ein neuer Angriff auf die Renten der Beruflichen Vorsorge. Die gesammelte Arroganz schreit nach Korrektur. In den Wahlen wär sie möglich.
Lesen Sie hier was bürgerliche Politiker mit unseren Renten vorhaben.
Am Samstag auf Tour in Rorschach, St.Margrethen, Heerbrugg und Altstätten: So nahe der Grenze ist mit Händen zu greifen, wie sich der massiv überbewertete Franken im Alltag auswirkt. Die Frau am Kiosk, die nur noch wenig verkauft, weil die Heftli jenseits der Grenze fast nur noch die Hälfte kosten. Verkäuferinnen in Einkaufszentren, die trotz Aktionen und Rabatten kaum mehr Kundschaft haben und um den Arbeitsplatz bangen. Arbeiter und Angestellte der grösseren Fabriken im Rheintal, deren Arbeitszeit verlängert wurde oder die befürchten, dass dies demnächst geschehen wird. Und die grosse Zweifel daran haben, dass diese Massnahme, sollte es dereinst wieder gehen, rückgängig gemacht wird.
SGB-Präsident Paul Rechsteiner beschreibt in einem Blogartikel eindrücklich die Auswirkungen des starken Frankens auf Leben und Arbeit in grenznahen Regionen - am Beispiel des Rheintals.
Generell 2 bis 3 Prozent mehr Lohn – mindestens aber 100 Fr. plus Teuerung
Die in den Branchen führenden Verbände, die im Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) organisiert sind, fordern Lohnerhöhungen von 2 bis 3 Prozent. Mindestens aber 100 Franken pro Monat plus Ausgleich der Teuerung.
Der SGB ist enttäuscht, dass der Bundesrat das Problem des starken Frankens nicht an der Wurzel anpackt und nicht zusammen mit der Nationalbank beschlossen hat, eine Wechselkursuntergrenze von 1.40 Fr./Euro einzuführen. Mehr...
Vor dem Gebäude der Schweizer Nationalbank in Bern haben am 16. August Arbeitnehmende schärfere Massnahmen gegen die Spekulation mit dem Franken gefordert. In einer symbolischen Aktion druckten sie Tausendernoten mit dem Bild eines auf fünf vor zwölf gestellten Weckers.
Hintergrundinformationen zum starken Franken:
Der SGB begrüsst die vom Bundesrat diskutierten Massnahmen zur Verstärkung der flankierenden Massnahmen (Bekämpfung der Scheinselbständigkeit und verschärfte Sanktionierung von Mindestlohn-Verstössen). Die Massnahmen müssen möglichst rasch umgesetzt werden. Mehr...
Die Temporärarbeit ist eine prekäre Arbeit und sehr oft Quelle von Lohndumping. 41 % der Temporärfirmen halten etwa die Mindestarbeitsbedingungen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) nicht ein. Die Temporärarbeit hat sich in den letzten 15 Jahren vervierfacht – auch wegen der Personenfreizügigkeit mit der EU.
Mehr Informationen:
Trotz 30 Jahren Lohngleichheitsartikel und 15 Jahren Gleichstellungsgesetz: Frauen sind nicht nur weniger in die Erwerbswelt integriert, sie werden – gesetzeswidrig – auch in der Entlöhnung für gleichwertige Arbeit nach wie vor diskriminiert. Das muss endlich ändern, fordert der SGB.
Am 20. Mai tagten die SGB-Delegierten zu den Themen Personenfreizügigkeit, Altersvorsorge, Steuerpolitik, Europa, Gleichstellung und Atompolitik.

Als ob nichts gewesen wäre: Die Wirtschaftskapitäne und die Spitzenmanager erbeuten wieder ihre Millionenboni. Die Löhne der Normalverdienenden dagegen sind unter Druck. Immer mehr Arbeit wird in Billigfirmen ausgelagert. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch. Die Zahl der Temporärstellen nimmt massiv zu. Die Frauenlöhne hinken nach wie vor denjenigen der Männer hinterher.
Auf der anderen Seite steigen Mieten und Gebühren ständig an. Die Prämien der Krankenkassen explodieren geradezu. Und die Angriffe auf die Sozialwerke folgen sich in dichter Reihenfolge.
Der SGB bekämpft diese verkehrte Politik. Er will sichere Arbeitsplätze, gute Löhne, gute Renten und einen leistungsfähigen, ausgleichenden Staat. Darum lautet das Motto für den 1. Mai 2011 "Lohndruck stoppen - Mindestlöhne jetzt!".
Reden zum 1. Mai
Fotos
Eidgenössisches Finanzdepartement – das klingt eigentlich seriös. Doch spätestens seit der Departementsführung von Bundesrat Merz ist der Ruf ramponiert.
Daniel Lampart, SGB-Chefökonom, trägt die Fehlkalkulationen im Finanzdepartement zusammen - und macht Vorschläge was mit dem Überschuss geschehen könnte.
Trotz Verfassungsartikel und Gesetz: Die Gleichstellung kommt in den letzten Jahren nur mehr schleppend voran. In der Lohngleichstellung sind in jüngster Zeit sogar Rückschritte zu verzeichnen.
Deshalb rufen die SGB-Gewerkschaften für den 14. Juni 2011 – 30 Jahre nach der Abstimmung zum Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung, 20 Jahre nach dem Frauenstreik – zu einem nationalen Aktions- und Streiktag „ACHTUNG. FERTIG. FRAUEN LOS!“ auf.
Managed Care steht auch diese Session wieder auf der Traktandenliste. Beide Räte befassen sich mit der Vorlage, zuerst am 3. März der Nationalrat, dann am 9. März - falls er den knappen Zeitplan schafft - der Ständerat. Die Differenzen sind gewichtig. Deshalb ist offen, ob es noch in dieser Session zur Schlussabstimmung kommt.
Die Demontage der Invalidenversicherung (IV) wird Tempo Teufel vorangetrieben. Kaum ist die 5. IV Revision mit ihren massiven Einschnitten in Kraft, wird Revision 6a in den eidgenössischen Räten durchgepeitscht - und Revision 6b steht schon in den Startlöchern. Gesetzgeberische Schludrigkeiten und unausgegorene Massnahmen werden bewusst in Kauf genommen. Schliesslich sind ja nur Behinderte davon betroffen...

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) unterstützt den Generalstreik in Ägypten und die Forderungen der Opposition nach Demokratie und fundamentalen Rechten. Unabhängige, durch das Regime nicht anerkannte Gewerkschaften haben in den vergangenen Jahren tausende von lokalen Streiks, Aktionen und Proteste durchgeführt. Sie sind eine treibende Kraft hinter der massiven Mobilisierung der Ägyptischen Menschen.
> Lesen Sie die Mitteilung des IGB in Englisch oder in Französisch
> Jetzt die Solidaritätsbekundung auf avaaz.org unterzeichnen!
Ab dem 25. Januar sammelt der Schweizerische Gewerkschaftsbund mit seinen Verbänden und Partnerorganisationen Unterschriften für die Mindestlohn-Initiative. Das Ziel ist klar: Wer arbeitet, soll einen Lohn erhalten, von dem er anständig leben kann.
Sie finden alle Informationen zur Initiative unter:
www.mindestlohn-initiative.ch
Hören Sie den SGB-Chefökonomen Daniel Lampart im Gespräch zum Thema "Der starke Schweizer Franken" in der DRS-Samstagrundschau. >>mehr
.jpg)
Daten zeigen: Die Temporärbranche nutzt die Personenfreizügigkeit aus um weiter Druck auf die regulären Jobs zu machen. SGB-Chefökonom Daniel Lampart fordert schärfere Kontrollen und einen allgemeinverbindlicher Gesamtarbeitsvertrag für die Temporärbranche. >> mehr
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland geht zurück. Die Politik in Deutschland streitet sich, ob es nun die Regierung Schröder oder Merkel war, der dies zu verdanken ist. SGB-Chefökonom Daniel Lampart kommt nach Analyse der Daten zum Deutschen Arbeitsmarkt auf ganz andere Schlussfolgerungen: Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist nicht der Deregulierung, sondern der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung zu verdanken.
Banken verdienen dann viel Geld, wenn die Kunden ihre Portfolios oft umschichten. Das gibt Kommissionserträge. Die Diskussionen über die Zukunft des Euros lässt die Kassen der Banken klingeln. Die Banken verdienen somit an der Frankenstärke, die Gift ist für die Realwirtschaft.
Die SGB-Verbände forderten im August 2010 für 2011 eine Lohnerhöhung von zwei bis drei Prozent. Diese beinhaltete den Ausgleich der Teuerung und den Anteil der Arbeitnehmenden am Produktivitätswachstum. Nun liegen die meisten Abschlüsse vor, und es lässt sich eine erste Bilanz ziehen.
An einer Kundgebung vor der EU-Botschaft haben der SGB und die ihm angeschlossenen Gewerkschaften heute gegen drohende Versuche der EU-Behörden protestiert, wesentliche Elemente der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit, also des Lohnschutzes in der Schweiz, auszuhebeln. Der SGB und eine Gewerkschaften werden sich diesem Druck nicht beugen. Denn mit den betroffenen EU-Staaten existiert eine Vereinbarung zur Umsetzung der flankierenden Massnahmen.
In den Jahren 1999 bis 2009 hat der Kanton Zürich seine Einnahmen* um rund 3.8 Mrd. Fr. zu pessimistisch budgetiert. Das entspricht einer Unterschätzung um 3.4 Prozent. Irritierend war deshalb der Auftritt der Zürcher Finanzdirektorin gestern, die aufgrund einer Studie von Christoph Schaltegger zum Schluss kam, dass der Kanton Zürich keine systematischen Prognosefehler macht.
IV-Revision: Schon wieder will der Nationalrat die Renten kürzen
Managed Care: Selbstbehalt steigt - bestraft werden die Kranken
Bahnfinanzierung: Es braucht mehr Mittel für die Infrastruktur

Von Daniel Lampart, SGB-Chefökonom

Die Firma Alstom ist heute mit über 6000 Mitarbeitenden der grösste Arbeitgeber im Kanton Aargau. Das bringt auch eine grosse volkswirtschaftliche Verantwortung mit sich. Die kürzlich vom Konzern angekündigten Restrukturierungspläne mit einem Personalabbau von bis zu 4000 Stellen weltweit, davon alleine 750 Stellen an den Standorten Baden und Birr, würde den Industriekanton Aargau empfindlich treffen. Der Stellenabbau brächte zudem hunderte von Familien in Bedrängnis.
Dagegen wehrt sich die Gewerkschaft Unia mit einer Petition. Am besten noch heute unterschreiben!
.jpg)
Der SGB empfiehlt für die Volksabstimmung vom 28. November ein Ja zur Steuergerechigkeitsinitiative.
Die Argumente des SGB finden Sie hier.
Weitere Informationen unter steuer-gerechtigkeit.ch.
Kulturpreis für Pedro Lenz
Der alle vier Jahre anlässlich seines Kongresses verliehene und mit 10‘000 Franken ausgestattete SGB-Kulturpreis wurde an den Berner Schriftsteller und Poeten Pedro Lenz verliehen. Lenz (geb. 1965) ist der erste SGB-Kulturpreisträger, der diese Auszeichnung nicht für die Anerkennung seines Lebenswerks, sondern in der Mitte seines künstlerischen Schaffens erhält.
Seit Anfang 2009 wurde der Franken um beinahe 10% aufgewertet. Dies hat massive negative Folgen: Es droht eine Reduktion des Bruttoinlandprodukts um 2.5 - 4% und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im selben Rahmen.
Der SGB fordert, dass die Nationalbank am Währungsmarkt interveniert und schlägt weitere Massnahmen wie die Erhebung einer Finanztransaktionssteuer vor.
Abzocker belohnen, Volk bestrafen?
Den Rentenklau haben wir erfolgreich abgewehrt. Jetzt kämpfen wir gegen den Abbau bei der Arbeitslosenversicherung mit dem Referendum.
Mit der 4. AVIG-Revision hat das Parlament die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit verschlechtert. Leidtragende sind vor allem ältere und jüngere Arbeitslose. Auf die Kantone kommen Mehrausgaben für die Sozialhilfe zu.
Die Abstimmung wird bereits am 26. September stattfinden.
Der Schutz vor missbräuchlicher Kündigung – Gibt es eine neue Dynamik im Kündigungsschutz?
TAGUNG: Donnerstag 16. September 2010
Universität Bern
UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern
Anmeldungen bitte schriftlich (Post, E-Mail, Fax) an den
Schweizerischen Gewerkschaftsbund, Postfach, 3000 Bern 23
Fax: 031 377 01 02
E-Mail: tagung@sgb.ch
Anmeldefrist ist der 31. August 2010
Rechte der Lehrlinge verteidigen: heute so nötig wie noch nie!
Soeben ist in 15. überarbeiteter Auflage der Lehrlingsrecht-Bestseller «Ich kenne meine Rechte – Lehrlings- und Jugendrecht von A bis Z» der SGB-Jugendkommission neu erschienen. Die neue Auflage geht auch auf beunruhigende Tendenzen der aktuellen Arbeitswelt ein. Das Lexikon behandelt Fragen des Lohnes («Lohndumping» oder «Mindestlohn»), Fragen der Prekarität («Stage», «Temporärarbeit», «Arbeit auf Abruf»), der Migration («flankierende Massnahmen», «Aufenthalts-bewilligung»), des Arbeitsmarktes («Arbeitslosenkasse», «zumutbare Arbeit», «Wechsel der Lehr-stelle»), der Gesundheit und Arbeitssicherheit («Dyslexie», «Depression»). Thematisiert wird auch die gesellschaftliche Stellung der Jugendlichen («politische Mitbestimmung» oder «Zivilcourage»).
Neuauflage 2010: CHF 4.- pro Ex.,
Bestellung online
Neue Leistungsziele in der Altersvorsorge
Das Votum des Volkes war an Deutlichkeit nicht zu überbieten: Es hat die geplante Senkung der Renten in der zweiten Säule klar abgelehnt. Das Abstimmungsresultat ist auch ein Auftrag, dafür zu sorgen, dass man im Alter anständig leben kann – wie es die Verfassung vorschreibt. Das verlangt für untere und mittlere Einkommen neue und bessere Leistungsziele.
Paul Rechsteiner: Schluss mit den Missbräuchen in der beruflichen Vorsorge – Jetzt ein neues Leistungsziel in der Altersvorsorge der Erwerbstätigen!
Andreas Rieger: Rote Karte für Rentenklau und Leistungsabbau
Colette Nova: Dringend notwendige Reformen in der zweiten Säule jetzt realisieren
Aldo Ferrari: Rentenklau des Jahrhunderts verhindert - jetzt die privaten Profite in der beruflichen Vorsorge verbieten
Rudolf Rechsteiner: Regulierung der Gewinne – korrekte Anwendung der gesetzlichen legal quote
Lohngleichheit braucht einen neuen Schub
Es muss wieder vorwärts gehen mit der Lohngleichheit! Und dies um so dringlicher, als sich in jüngster Zeit der Lohnabstand zwischen Frauen- und Männerlöhnen wieder vergrössert hat. Das fordern die Gewerkschaften – und sie gehen dafür auch auf die Strasse.
Offener Brief an die drei höchsten Schweizerinnen
Texte von Christina Werder, Corinne Schärer, Franziska Teuscher und Michela Bovolenta
Es braucht neue Massnahmen
Der SGB hält nichts von einer Kündigung der Bilateralen. Dringend aber braucht es flankierende Massnahmen mit mehr Biss. Denn da, wo es keine verbindlichen Mindestlöhne gibt, nimmt das Lohndumping beängstigend zu.
Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes: Übung abbrechen!
Die Revisionsvorlage wird vor allem die jungen Arbeitslosen und die Langzeitarbeitslosen treffen. Genau denen, die unter der Wirtschaftskrise am meisten leiden, wird damit der Schutz zusammengestrichen. Deshalb fordert der SGB einen Abbruch der Übung. Denn sanieren - und erst noch besser - lässt sich die Kasse auch mit dem geltenden Gesetz.
Medienmitteilung: Nationalrat auf Crashkurs
Paul Rechsteiner: Kontraproduktive Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes
Daniel Lampart: AVIG-Revision - Nicht nur unnötig, sondern sozial und wirtschaftlich unsinnig
Finanzmarktkrise und die Schweiz: Es braucht eine PUK
Ein Jahr ist es her, seit die grösste Bank der Schweiz durch eine auf Notrecht gestützte Operation von Bund und Nationalbank gerettet werden musste. Der Mitteleinsatz bewegte sich mit 68 Milliarden Franken (nach damaligen Werten) in Dimensionen, die alles in der Schweiz bis dahin Vorstellbare bei weitem übersteigen. Noch nie in der Geschichte des Bundesstaats gab es eine solche Staatsintervention; weder das Parlament geschweige denn das Volk hatten zu diesem Einsatz öffentlicher Mittel etwas zu sagen. Noch nie war ausgehend vom Finanzsektor die schweizerische Volkswirtschaft vergleichbar bedroht.
Der SGB empfiehlt für die Volksabstimmung vom 28. November 2 x Nein zur Ausschaffungsinitiative und zum Gegenvorschlag.
Die Argumente des SGB finden Sie hier.
Weitere Informationen unter ausschaffungsinitiative-2xnein.ch.
Logo
Die Kombination von Signet und Schriftzug/Website-Angaben bilden das «Logo».
Damit die Lesbarkeit des Schriftzugs und/oder der Website-Angaben auch auf Drucksachen garantiert ist, gibt es eine Drucksachen-Variante des Logos mit einem anderen Grössenverhältnis des Schriftzugs zum Signet.
Die unterschiedlichen Varianten des Logos können im EPS-Format und für die Word-Anwendung im WMF-Format nebenanstehend herunter geladen werden.
Schrift
«Nimbus Sans Novus» ist die Hausschrift des SGB – sie kann in acht verschiedenen Schriftschnitten verwendet und hier gedownloadet (zip-Datei) werden. Anleitung zur Installation: xp oder vista
Farbe
Die offizielle Farbe des SGB ist Pantone-Rot No. 185 C
(4-Farbendruck: 100% yellow + 100% magenta)
Der SGB bietet nach Gewerkschafts-Demos, -Veranstaltungen oder -PKs kostenlos Fotos zum Downloaden an:

Für grössere Anwendung:
Für Drucksachen:
Für kleinere Anwendung:
Internet:

Für grössere Anwendung:
Für Drucksachen:
Für kleinere Anwendung:
Internet:

Für Drucksachen:
Für kleine Anwendung:
Internet: